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Amazon gegen die Musikindustrie

Billige Import-CDs aus Europa waren der Auslöser für einen Streit zwischen der Musikindustrie und Amazon. Dies führte dazu, dass Amazon fast alle Top-100-Titel von Sony BMG und Warner Music, sowie etliche Verkaufsschlager von Universal und EMI für einige Tage aus dem Programm nahm.
Ich muss zugeben, Ich bin positiv überrascht über die Rekation von Amazon.

Der große Online-Händler hätte auch einfach der Forderung der Musikindustrie nachkommen und die entsprechenden, kritischen Angebote aus seiner Übersicht nehmen können.

Hat er aber nicht. Auch wenn der Spiegel hier von einer "[r]adikalen Machtdemonstration [...]" spricht, so geht es hier doch um mehr als die Demonstration reiner Marktmacht. Auch wenn inzwischen die kritischen Angebote entfernt wurden, so lässt man sich nicht einfach durch die Musikindustrie herumkommandieren, wenn es darum geht WAS und WAS nicht im Online Katalog zu finden ist.

Jedenfalls ist der Vorgang an sich damit noch nicht erledigt. Man spricht momentan nur von einem Waffenstillstand. Unklar ist für mich, wie auch für die Musikindustrie, wie man es sich gerade im Weihnachtsgeschäft mit Amazon anlegen kann.


Quellen: Golem.de - Spiegel.de

1 Kommentar 24.12.07 15:43, kommentieren

Das Briefkastenmonster

Gerade frag ich mich wieder einmal ob nur in meinem Briefkasten völlig zerknautschte DIN-A4 Umschläge zu finden sind, auf denen in großen, blauen Buchstaben "Bitte nicht knicken!" steht.

31.12.07 15:35, kommentieren

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